Grün umfasst den ganzen Farbkreis: von warmem Oliv und Khaki über kühles Smaragd und Salbei bis zu gedämpftem Waldgrün und knalligem Limettengrün. Fast jeder Hautton kann deshalb Grün tragen, aber nur das richtige. Das falsche Grün macht den Teint gelblich, löscht Wärme aus oder wirkt blass; das richtige lässt die Haut strahlen. Dein Unterton ist der Schlüssel.
Grün ist die vielschichtigste Farbfamilie der Mode, weil es zwei Temperaturzonen abdeckt. Warme Grüntöne (Oliv, Khaki, warmes Waldgrün, Bronzegrün) tendieren zu Gelb und Braun; kühle Grüntöne (Smaragd, Petrol, Salbei, Mint) tendieren zu Blau. Dein Unterton entscheidet, welche Seite harmoniert.
Warmer Unterton: Warme Grüntöne harmonieren, Oliv greift den Goldschimmer deiner Haut auf, während kühles Smaragd einen Kontrast erzeugt, der deine Wärme dämpfen kann. Kühler Unterton: Umgekehrt, Smaragd und Petrol lassen strahlen, Oliv und Khaki machen den Teint gelbstichig. Bei olivfarbener Haut ist Grün ein natürlicher Nachbar: Tiefe und Sättigung zählen dann mehr als die Temperatur.
Auch die Tiefe zählt. Helle, gedämpfte Grüntöne (puderiges Salbei, blasses Mint, verwaschenes Khaki) können helle Haut blass wirken lassen; satte, gesättigte Grüntöne schaffen den Kontrast, der den Teint klarer und lebendiger macht. Die Faustregel: Wenn ein Grün dich müde oder gelblich aussehen lässt, wähle es tiefer oder wechsle die Temperatur.